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Tja Freunde, wat soll ich sagen wir sind wieder da und ich spüre noch alles, also hinten. Das Wetter war uns gnädig, ich musste aber schon die ersten 10km bis zum Startpunkt alleine bestreiten. Hört sich erstmal nicht viel an, aber ich fand schon.

Bei Aki noch nen Kaffee, Floh tauchte auch auf und zack, hingen wir auf dem Rad.

(Direkt zur Rückfahrt)

Das erste Ziel war in ca. 10km „Gleis 3“. Aki hatte vorher noch meinen Reifendruck von 0,8 Bar auf ca. 6 Bar erhöht. Auf glatter Straße eine Wohltat. Aki steuerte aber direkt die Strecke durch den Uhlenhorst an, denke im Normalfall können diese Strecke maximal Pferde bestreiten, oder Motocross, evt. noch der Wandersmann, aber bestimmt nicht Räder ohne Federung mit 6 Bar auf den schluffen. Somit war ich bei der Ankunft am Gleiß drei, schon bei dem Punkt angekommen, den ich bei der letzten Tour erst nach 70km erreicht hatte.

Nachdem ich dann versuchte die Toilette im Gleis 3 zu besuchen, konnte ich direkt auf der Großbildleinwand das 0:3 gegen den MSV verfolgen. Der Tag fing irgendwie Scheiße an, also weiter. Irgendwann landeten wir in Düsseldorf. Dort wurde an der Promenade alles gefeiert was es so zu feiern gibt. Weltkindertag, Tag des Bieres, Tag der Tomaten, und wat weis ich. Auf jeden Fall gab es kein Durchkommen am Rhein und wir machten eine Sightseeingtour mitten durch die Stadt, auf 1A Pflastersteinen. Das Highlight war dann das Schweinebrötchen im „HAMHAM“ und das passende Radler in der Stadt der Autos ohne Parkplätze.

Zur meiner Freude ging es dann weiter auf den historischen Pflastersteinen, einmal rum und durch Düsseldorf, bis wieder der Rhein zu sehen war. Auch hier ist zu erwähnen das der Weg jetzt glatt wurde ABER, durch die Wurzel der Bäume am Weg, alle 20-30 Meter, sich die Straße ein wenig anhob, sodass….

Jetzt war die Fähre in greifbarer Nähe. Aber dann kündigte sich ein Sharknado an und wir entschlossen uns erstmal einen Schutzraum aufzusuchen.

Von hier aus waren es noch ca. 10-15 km bis zum Ziel. Und irgendwann setzte sich die „Scheiß auf den Sharknado“ Einstellung durch. Plastiktüten über den Kopf und ab.

Kurz übergesetzt, Hirn aus und trampeln war jetzt die Devise. Irgendwann sind wir dann auch angekommen. Aber am Hotel war erstmal keiner. Aki telefonierte eine Weile und es wurde uns versichert das bald einer kommt. Gegenüber war das „Big Hug“. Also erstmal rüber. Jetzt konnten wir auch, dass Radler aus dem Bier lassen und die Speissekarte studieren. Da keiner so richtig durchblickte, Schnitzel Pommes stand nicht drauf, bestellt wir halt alle „Motherload“. Also einmal alles.

War der Knaller, müsste Ihr mal hin: www.bighugbarbecue.de

Jetzt konnten wir auch unsere „interessanten Zimmer“ beziehen, duschen und um 21:20 Uhr treffen vor dem Hotel. Absacker trinken. OK, hier war nix. Also Taxi für 5 Personen und ab nach „Habe ich vergessen“. In dem Dorf gab es genau eine Kneipe die offen war und Tja, da gingen wir dann rein. Es gab genau drei Kölsch und ab 23 Uhr war auch hier Schluss. Also wieder Taxi zurück. 23:30 Uhr wurde die Bettruhe eingeleitet. Jetzt nicht für alle, die zwei Jüngsten machten noch einen Absacker Teil 2. Dazu kann ich aber nichts mehr sagen, weil ich ja nicht einer von den zwei Jüngsten war. Aber um 4 Uhr war eine gewisse Unruhe in dem Hotel zu spüren 😉 Bilder, guckst Du >>hier

Rückfahrt
SO, morgens 8 Uhr in Dormagen.
„Floh, Schädel?“
„Ne wieso, habe doch nur Kölsch getrunken“.
„Is klar, aber bis 4 Uhr“.
„Ja und, da is doch nix drin“.
"AHA".

Um 8:30 Uhr sollte das reichhaltige Frühstück eingenommen werden. 4 Mann standen dann auch in den Startlöchern. Da wir aber mit 5 angereist sind, fehlte wohl einer. Diesmal wollten wir keinen zurücklassen oder es lag daran, dass er sein Rad an meins gekettet hatte, Schwein gehabt. Den Trick muss ich mir merken (warum, wird hier deutlich) 😉 Nach mehrmaligen nachfragen, gegen die Tür treten, usw. stand der Letzte der Truppe dann auch vor dem reichhaltigen Frühstück……. Quatsch, gab da überhaupt keins. Wir radelten dann zu der 1km, in der falschen Richtung liegenden Bäckerei.

Frühstück war OK

Jetzt starteten wir von der anderen Seite des Rheins bei bescheidenem Wetter, welche Richtung das jetzt war, keine Ahnung, ich konzentrierte mich nur auf die Schäden an der Straße und auf die Stabilisierung der Gesäßmuskeln. Regenkleidung wurde angelegt, und ab den Rhein entlang. Wie ich bei einer Kippe gelernt habe, Bergrunter.

Das Ziel war jetzt der Fernsehturm, das war Kacke, weil ich jetzt immer nach dem schaute und der nicht näher kam. Zum Glück wurde ich veräppelt, da das Ziel der Golfclub war, Glück gehabt. 😉 Radler rein und weiter.

Im Grunde war hier schon Ende. Gehirn abschalten, schmerzen ausschalten und nur noch das Ziel Gleis 3 und das Schnitzel vor Augen. Fettig. Es erwartete uns nicht nur ein Schnitzel, sondern auch ein 1A Männergesangsverein, der unserem Kapitän Aki alle Liederwünsche erfüllte.

Die letzte Etappe, also für alle..
Aki Frage:
[ ] 9 km, aber sehr langer Berg
[ ] 10 km, leichte Steigungen
[x] oder 11 km und nur ein kleiner Berg.

Demnächst gibt es erstmal eine Diskussionsrunde was man darunter versteht. Der kleine Berg entpuppte sich als permanente Steigung durch den Uhlenhorst, könnte auch der Sherwood Forest gewesen sein, ich weiß es nicht, auf jeden Fall wieder so eine Strecke für Pferde, Bergsteiger und andere Durchgeknallte, aber halt nur Bergauf. Irgendwann, warum, wie, wieso, keine Ahnung mehr, war wohl im Delirium, sind wir dann angekommen.

Nach einem wohlverdienten Radler am VH, viel auf das ich ja noch nach Hause musste (nochmal rund 10km). Zu Glück hatte Klaus dieselbe Richtung und wollte mich noch eine Zeit begleiten. Nachdem wir dann auf der Trasse Richtung Heissen waren, entschied er sich mich noch bis zum Ende zu begleiten. Danke Ich glaube ich erinnere mich noch an die Worte „Quäl Dich Du Sau“. Aber sicher bin ich mir nicht 😉 Die Trassen ist zwar schön, hat aber eine permanente Steigung, da möchte ich, dass da was gemacht wird, macht dat Dingen gerade. 😊

Angekommen, Garage auf, Rad rein Bett, Ende, Nacht. Ps. Nächstes Jahr mit Akku, Federn, Cremetongue-out

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